Xyna Factory

Service Orchestration & Network Automation

Less Programming More Engineering

Die Xyna Factory – eine modellorientierte und auftragsgetriebene Workflow-Plattform zur Automatisierung netznaher Konfigurationsprozesse in Telekommunikationsnetzen (Carrier, Service-Provider, DSL, Kabel Optisch) – ist das zentrale Produkt der GIP. Die Entwicklung und Integration basiert auf dem einzigartigen Paradigma des Visual Service Engineering.

Der fachliche Einsatzschwerpunkt liegt auf der Implementierung von IT- und OSS-Prozessen bei der Konfiguration komplexer Geschäftskundenprodukte.
(z.B. Enterprise Access, L2/L3 VPN, Cloud / Mehrwertlösungen, IoT / Industrie 4.0 / M2M, Self-Service, QoE / Assurance)

Die Xyna Factory wird von der GIP konsequent weiterentwickelt. Seit dem ersten produktiven Einsatz (2005) bis heute wurde die Xyna Factory in einer Vielzahl unterschiedlicher Projekte zur Automatisierung von Service- und Konfigurationsprozessen eingesetzt. Das Einsatzspektrum reicht dabei von der Entwicklung moderner und User Experience-orientierter Benutzerschnittstellen für Self-Service über die Auto-Konfiguration von CPE-Devices, IP-Telefonen und Enterprise Access Routern bis hin zur Konfiguration von Backbone- und Core-Netzelementen.

Xyna Factory

Any Service – Any Device – Any Protocol

Die Xyna Factory ist als generische Konfigurationsplattform ausgelegt. Aufträge übergeordneter Systeme (z.B. BSS / Customer Care) werden in technische Teilprozesse aufgegliedert und über eine Netzabstraktionsschicht auf netznahen IT-Systemen und Netzelementen (auch virtuelle und SDN-basierte Elemente / NFV) aktiviert. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von Services mit Xyna Factory orchestriert und automatisiert werden. Produktseitig sind Adapter für alle gängigen Protokolle, Standards und herstellerspezifische Schnittstellen verfügbar. Die effektive Entwicklung und einfache Integration geräte- und projektspezifischer Adapter und Protokollvarianten ist darüber hinaus ein Kernbestandteil der Lösung.

Visual Service Engineering

Alle von Xyna Factory ausgeführten Prozesse werden als graphische Workflow-Modelle entwickelt. Die Modelle dienen sowohl als Spezifikation [Build-Time], als ausführbare technische Blaupausen bei der Automatisierung [Run-Time] und als graphische Dokumentation aller gelaufenen Prozessinstanzen im Rahmen von Entstörung und Weiterentwicklung [Assurance].

Event-getriebene Workflow-Automatisierung

Die Architektur der Xyna Factory ist ereignisbasiert. Ereignisse im Netzwerk können Trigger und damit Prozesse in der Xyna Factory auslösen. Gleichfalls kann die Xyna Factory ihrerseits Ereignisse und Prozesse auslösen, z.B. basierend auf Aufträgen externer Systeme. Damit kann Xyna sowohl im Bereich Service Fulfillment mit typischerweise länger laufenden, komplexen Beauftragungs- und Anschaltprozessen eingesetzt werden, als auch im Bereich Activation / ACS mit typischerweise sehr kurz laufenden Prozessen mit hoher Rate.

Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit, Performance

Xyna Factory wird konsequent für den Einsatz in großen, kritischen Infrastrukturen entwickelt. Die Systemkonfiguration kann sehr flexibel auf verschiedene Anforderungen im Bereich der Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit angepasst werden. Durch den flachen, effizienten Software-Stack kann Xyna Factory in Konfigurationen mit extrem hohen Performance-Anforderungen eingesetzt werden.

Collaborative Engineering

Der Fractal Modeller berücksichtigt den gleichzeitigen Zugriff mehrerer Entwickler innerhalb des gleichen Projekts und unterstützt die Kommunikation über die Projektinhalte. Wenn organisatorische Maßnahmen der Unterteilung fehlschlagen, können Inhalte explizit einem spezifischen Nutzer zugewiesen werden (z.B. für Schnittstellen zwischen einzelnen Komponenten).

Die Fraktale Fabrik

Jede graphisch modellierte Entität wird dem Pool an Funktionalitäten hinzugefügt und kann in künftigen Kontexten neu organisiert und eingesetzt werden. Das eingesetzte Objektmodell definiert die Sprache, die für den gesamten Datenfluss innerhalb jedes Workflows und gegenüber allen Schnittstellen eingesetzt wird. Dies dient der Reduktion der Komplexität des Gesamtsystems und erhöht den Grad an Wiederverwendung. Dazu besitzt die Fabrik eine selbstähnliche – fraktale – Struktur: Dadurch, dass alle Komponenten der Xyna Factory auf den gleichen Wirkmechanismen und dem gleichen übergeordneten Software-Architekturprinzip aufgebaut sind, können zentrale Vorteile realisiert werden: Komplexitätsreduktion, Modularität, Systemoptimierung, Adaptivität und Adaptierbarkeit.